Monats-Archive: Januar 2009

Funktechnologie

1. Die 2.4Ghz – Funktechnologie:

Dieser Frequenzbereich wird von vielen Technologien genutzt:

Hier einige Beispiele:
•    WLAN
•    Funkkameras
•    Funkversteuerungen
•    DECT Funktelefone
•    Mikrowellengeräte
•    Bluetooth-Geräte wie Handys und Freisprechanlagen

Diese Geräte können sich auch in die Quere kommen. Wie Sie das weitgehend verhindern können, lesen Sie in dieser Dokumentation.

2. Hier einige grundsätzliche Informationen
Die Nutzung des 2.4 GHZ-Bandes durch WLAN und IEEE802.15.4
Die IEEE802.11 b/g Standards für WLAN definieren 14 Kanäle im 2.4 GHz-Band, die jeweils 5 MHz Abstand voneinander haben. Da das Funksignal von WLAN eine Bandbreite von 22 MHz hat, lassen sich bei weitem nicht alle Kanäle gleichzeitig nutzen. Nur drei nicht-überlappende WLAN-Kanäle können gleichzeitig verwendet werden. Dies sind für Europa die Kanäle 1, 7 und 13. IEEE802.15.4 definiert im 2.4 GHz-Band 16 Kanäle, die jeweils 5 MHZ Abstand voneinander haben und sich nicht überlappen.

Funkameras der 2.4Ghz – Funktechnologie:
Alle Funkkameras übertragen das Signal per 2.4Ghz -Funksignal an einen Funkempfänger, Receiver genannt.

Der 2.4Ghz-Bereich zeichnet sich durch eine stabile Bild- und Tonübertragung für diese Kameras aus,
da die Frequenzen- mit Quarzen stabilisiert sind.

Der Receiver empfängt das Signal der Kamera, und gibt es über ein Chinchkabel an einen Fernseher, AV-Monitor, oder einen entsprechend ausgerüsteten PC weiter. Ein PC ist dann  geeignet, wen er mit einem Video Grabber, einer Videoverarbeitungskarte ausgerüstet ist.

Die 2.4Ghz – Funktechnologie kommt auch im WiFi  (Internet WLAN ) zum Einsatz.Die Kanäle 1 bis 13 sind  allgemein WLAN Netzwerken zugeordnet.

Für den Betrieb von Funkkameras sind in Deutschland die Kanäle 1 bis 4 vorgesehen.

3. Das stört den 2.4GHz Empfang
Steht eine der folgenden, klassischen Störquellen in der Nähe Ihres 2.4GHz Empfängers, Senders oder WLAN-Routers, sollten Sie entweder das entsprechende Gerät oder den Empfänger, Sender oder Router woanders aufstellen.

Folgende Einrichtungen und Geräte können den Empfang Stören:
•    Stahlbetonwände /-decken – kommen vor allen in Neubauten vor,
•    Rigipswände, da Gips hygroskopisch ist und Feuchtigkeit bindet ,
•    DECT-Telefone (Funk),
•    Baby-Phones,
•    Fernsehgeräte,
•    Mikrowellengeräte,
•    Bluetooth-Geräte wie Handys und Freisprechanlagen.

Es hat einen großen Vorteil, den Funkempfänger- Sender  oder WLAN-Router knapp unter der Zimmerdecke anzubringen: Die Funksignale werden dann nicht durch Störquellen wie Elektrogeräte und Möbel behindert. Nur Wände sind noch im Weg.

Alternativ bietet sich ein Platz auf einem hohen Regal an, sodass der Funkempfänger oder Router mindestens zwei Meter von DECT-Telefonen und Co. entfernt ist.

Die Funkempfänger- Routerantenne sollte im 90-Grad-Winkel zum Empfänger stehen, insbesondere wenn die Daten über zwei Etagen transferiert werden sollen.

Falls dies nichts bewirkt: Spielen Sie mit den Antennenpositionen, bis Sie eine bessere Empfangsleistung erreichen.

Doch nicht nur die Funkempfänger  oder Routerantenne sollte dabei neu ausgerichtet werden, sondern auch die Antenne der Kamera oder WLAN-Karte im PC.

4. Richtantenne nachrüsten:
Wer die Funkstrahlen nur in eine bestimmte Richtung lenken und nicht eine gesamte Etage bestrahlen möchte, greift am Besten zu einer Richtfunkantenne, die es ebenfalls schon für etwa 20 Euro gibt.
Somit lassen sich auch dickere Wände und Stahlbetondecken durchdringen. Zudem finden die Daten den Weg vom Garten ins Haus und zurück.

5. Übers Stromnetz erweitern (nur WLAN):
HomePlug-Adapter, beispielsweise von Devolo, bringen den Datenfluss auch in schwer zugängliche Ecken des Hauses. Diese Geräte arbeiten ähnlich wie Access Points.

Sie empfangen Die Daten kabellos und leiten sie über das Stromnetz weiter – und das auch mit hohen Geschwindigkeiten. Die Installation ist denkbar einfach – in die Steckdose stecken.

Allerdings sollte kein Sicherungskasten zwischen zwei HomePlug-Adaptern liegen, denn daran scheitert die Übertragung meist.

6. Reichweite verlängern mit Range Expandern  (nur WLAN):
Als Alternative zu Access Points empfehlen sich Wireless Range Expander. Diese “Repeater” erhöhen ebenfalls die Reichweite des Funksignals.

Vorteil: Die Geräte benötigen nur einen Stromanschluss und keine Datenverbindung per Kabel. Allerdings wird durch die Übertragung auch das Tempo gedrosselt.

Bei den etwa 100 Euro teuren Range Expander auf die Unterstützung von WDS (Wireless Distribution System) achten – ebenso bei den Netzwerkkarten.

7. Hardware nach n-Standard einsetzen  (nur WLAN):
Hardware des neuen WLAN-Standards IEEE 802.11n bietet die volle MIMO-Unterstützung (Multiple Inputs – Multiple Outputs).

Bei MIMO werden die Daten über mehrere Kanäle gesendet, was einen Reichweitengewinn verspricht – allerdings nur, wenn alle Geräte diese Technologie unterstützen.

Einige Modelle der bisherigen WLAN-Generationen unterstützen MIMO auch, doch danach muss man gezielt suchen. Die Geräte sind daran erkennbar, dass sie mehrere Antennen besitzen.

Die soziale Ungleichheit und die Armut in Deutschland wachsen rasant.

OECD Studie vom 21.10.2008

Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich in Deutschland seit der Jahrtausendwende im internationalen Vergleich deutlich stärker geöffnet. Die Einkommensunterschiede und der Anteil armer Menschen an der Bevölkerung nahmen in der Bundesrepublik schneller zu als in den meisten anderen Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Das geht aus der gerade veröffentlichten OECD-Studie “Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?” hervor.

Die OECD macht mehrere Entwicklungen für die Zunahme von Einkommensungleichheit und Armut in Deutschland verantwortlich. Seit Mitte der 90er Jahre hätten sich die Löhne und Gehälter drastisch auseinander bewegt. Außerdem trage in der Bundesrepublik die Arbeitslosigkeit mehr als in den meisten OECD-Ländern zur ungleichen Einkommensverteilung bei: Zwischen 1995 und 2005 sei der Anteil der Menschen, die in Haushalten ohne jedes Erwerbseinkommen leben, auf 19,4 Prozent gestiegen – der höchste Wert innerhalb der OECD.

Außerdem trage in der Bundesrepublik die Arbeitslosigkeit mehr als in den meisten OECD-Ländern zur ungleichen Einkommensverteilung bei. Zwischen 1995 und 2005 sei der Anteil der Menschen, die in Haushalten ohne jedes Erwerbseinkommen leben, auf 19,4 Prozent gestiegen – der höchste Wert innerhalb der OECD.

Die Vermögen in Deutschland sind deutlich ungleicher verteilt als die Einkommen.

Wie in den meisten anderen OECD-Ländern ist Vermögen wesentlich ungleicher verteilt als Einkommen: so besitzen die obersten zehn Prozent etwa die Hälfte des Gesamtvermögens – die einkommensstärksten zehn Prozent der Bevölkerung erzielen dagegen “nur” etwas mehr als ein Viertel des Gesamteinkommens in Deutschland.

Jahrzehnte lang hat die Politik dafür gesorgt, dass die Finanzmärkte uns unter Druck setzen können. Der Standortwettbewerb wurde durch niedrigsten Löhne, Sozialabgaben und Unternehmenssteuern angeheizt.

Statt den negativen Folgen der Globalisierung mit einem Ausbau der sozialen Infrastruktur aufzufangen, ist mit der Agenda 2010 ein unglaublicher Sozialabbau betrieben worden. Dieser hat die Ungleichheit zusätzlich verschärft.

Jetzt bekommen die Politiker die Quittung präsentiert. Die Zeche allerdings zahlen andere, wenn die Politik nicht endlich gegensteuert.

Die Wahrheit über Zeitarbeit:

Jeder achte Vollzeit-Leiharbeiter braucht Unterstützung durch Hartz IV – ein Anteil, so hoch wie in keiner anderen Branche.

Die Politik hat die Zeitarbeit salonfähig gemacht, 45% aller Arbeitsverträge sind zeitlich befristet. Vorreiter sind die Behörden mit über 70 %.

Unsere Behörden als Vorbilder:
Angestellte z.B. Lehrer in Massen einfach vor den Sommerferien feuern und dann nach den Ferien wieder einstellen. Das alles ohne schlechtes Gewissen, da in der Zwischenzeit ja die Arbeitsagentur zahlt. Sie glauben,  das gibt es nicht? Genauso verfahren die meisten unserer Bundesländer mit Tausenden von Angestellten mit Zeitarbeitsverträgen. Die so Geschassten melden sich notgedrungen arbeitslos. Nach den Sommerferien gibt es dann einen neuen Vertrag. In der Zwischenzeit zahlt jeder Festangestellte mit seinen Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagentur) die Zeche. Das spart den Ländern viele Millionen, die wir alle gemeinsam bezahlen müssen.

Zeitarbeit, die moderne Sklaverei:
Der Großteil der Menschen in Zeitarbeit fühlt sich verraten und verkauft. Viele sprechen zynisch von “moderner Sklavenarbeit“. Oft genug werden sie, in Ermangelung einer Alternative, durch die Arbeitsagentur geradezu gezwungen, ihren Dienst bei einem Verleiher anzutreten.
Neben einer Bezahlung, die im Extremfall nur halb so hoch ist, wie bei vergleichbaren Festangestellten, erwartet sie dort ein ständiger Einsatzwechsel, permanente Umstellung auf immer neue Menschen und Arbeitsbedingungen, kaum Chancen auf beruflichen Aufstieg, persönliche Planungsunsicherheit – in der Familienplanung ebenso,  wie bei der Kalkulation der Einkommensentwicklung.

Die Zeitarbeitsbranche wird von marktradikalen Politikern, ihnen verbundenen Wirtschaftswissenschaftlern und Konzernlenkern systematisch als Speerspitze gegen den Gedanken einer solidarischen Gesellschaft missbraucht. Die soziale Marktwirtschaft soll ausgehebelt werden.

Die Genies der Geldanlage

Die Genies der Geldanlage:
Die Bänker und Finanzjongleure stürzen die gesamte Welt in eine Finanzkrise ungeahnten Ausmaßes. Damit unsere gesamte Wirtschaft nicht untergeht, wirft man unser Geld (Steuern) in diese „schwarzen Löcher“, von denen niemand weiß wie groß sie wirklich sind. Und das Schlimme daran ist, dass sich dann einige dieser Herren noch hinstellen und jede Schuld von sich weisen. Ausscheidende, bzw. gefeuerte Bankrotteure erhalten als Belohnung Abfindungen in Millionenhöhe. Von Inanspruchnahme dieser Herren keine Rede. Unsere Spitzenpolitiker sind „hilflos“ bzw. stecken bis zum Hals in diesem Sumpf, da sie selbst fast alle in den Aufsichtsgremien der Banken, Versicherungen und Konzerne sitzen.

Die Rettungspakete, Geld in Schwindel erregenden Höhen, die zur Rettung der Konzerne zur Verfügung gestellt werden, wurden auch noch von den Verursachern mit entschieden.

Moral und Anstand?:
Einige der Manager haben keinerlei Schamgefühl mehr und scheinen jedes Gefühl für Verantwortung und Moral verloren zu haben.

So planen die Bahn-Chefs üppige Gehaltszulagen; bis zu 37,5 Prozent Plus: Die Gehälter und Boni von Bahn-Chef Mehdorn und seinen Vorstandskollegen sollen laut “Süddeutscher Zeitung” 2009 deutlich steigen. Als Leistungszulage, die vom Konzernergebnis abhängt, soll der Bahn-Chef im kommenden Jahr 3,51 Millionen Euro verdienen.Diese Herrschaften und unsere Politiker haben anscheinend vergessen, dass es sich hier um einen Staatskonzern handelt.

Laut „Spiegel“ hat die Postbank ihrem Vorstand nur wenige Tage vor dem überraschenden Gewinneinbruch Sonderzahlungen in Millionenhöhe gewährt. Ein Post-Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht des “Spiegels”. Es handele sich um Bonuszahlungen für die erfolgreich abgeschlossenen Verkaufs-verhandlungen, die bereits im Frühjahr vereinbart und nun im September umgesetzt worden seien.

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