Tinte, das flüssige Gold
Die Gelddruckmaschine – der Drucker
Nicht dass Sie hier etwas falsch verstanden haben, ich meine nicht, dass Sie mit einem Drucker Geld drucken können, sondern für manche Hersteller sind ihre produzierten Drucker wahre Gelddruckmaschinen. Das glauben Sie nicht, hier ein Beispiel.
Sie kaufen einen Tintenstrahldrucker für 75 €, ein Schnäppchen oder? Weit gefehlt! Denn Sie werden nun, wenn Sie nicht aufpassen, zum Dauerkunden bei dem Hersteller, weil Sie zum Drucken zu diesem Drucker passende Tinte benötigen. Au ha, wie „Werner” zu sagen pflegt, das kann teuer werden. Wussten Sie das Tinte teurer ist als 100 Jahre alter Whisky.
Das glauben Sie nicht ich rechne es Ihnen vor. Sie haben den Drucker XY, ein Schnäppchen wie Sie meinten, gekauft. Es ist auch noch ein Fotodrucker, klasse oder.
Die Tinte, das flüssige Gold.
Sie benötigen für Ihren neuen sechsfarb Fotodrucker XY sechs verschiedene Tintenpatronen, jede zum Preis von ca. 17 €. Das ergibt eine Summe von 102 €.
Das sind mal eben 27 € mehr, als Sie für Ihren Drucker bezahlt haben.
Aber es kommt noch dicker!
In jeder der Tintenpatronen für Ihren Schnäppchendrucker befinden sich ca. 13 Gramm Tinte, das ist kein Schreibfehler, Aus technischen und anderen Gründen verbleiben, wenn die Patrone laut Druckeranzeige leer ist, noch zwischen 10 und 15% der Tinte in der Patrone.
Wenn Sie es nicht glauben, besorgen/leihen Sie sich eine Feinwaage und testen Sie es. Das macht, wenn ich das Rechnen noch beherrsche, ca. 11 Gramm Tinte, die Sie verbraucht haben, wenn die Patrone angeblich lehr ist. Das bedeutet 1 Gramm Tinte kostet Sie etwa 1,55 €.
In einer Flasche Whisky befinden sich ca. 750 Gramm, wenn man die spezifische Dichte mit Wasser gleichsetzt.
Das bedeutet, die Flasche Whisky würde Sie 1.162,50 € kosten. Können Sie sich das leisten? Wissen Sie nun, warum ich von einer Gelddruckmaschine für den Hersteller spreche?
Windows oder was ?
Kennen Sie den?
Unser Freund Bill Gates findet bei einem Spaziergang am Strand eine mysteriöse Flasche. Er entfernt den Korken und schon entweicht aus dieser Flasche ein Flaschengeist. Dieser Flaschengeist eröffnet nun dem lieben Bill, dass er nun einen Wunsch frei habe. Bill Gates überlegt, zieht aus seiner Hosentasche eine Landkarte hervor mit vielen markierten Punkten. Er sagt zu dem Flaschengeist, bitte lieber Geist ich habe auf dieser Weltkarte alle Stellen markiert, wo Menschen leben, denen es nicht besonders gut geht. Ich möchte, dass du lieber Geist dafür sorgst, dass es all diesen Menschen gut geht. Da fängt der Geist fast an zu weinen und sagt, ich bin nur ein „kleiner” Geist, wie soll ich denn all dieses schaffen und jammert vor sich hin. Dann fragt er Bill, ob er nicht noch einen anderen Wunsch parat habe. Darauf erwiderte Bill Gates, dann möchte ich dass du alle Programmfehler im Windows eliminierst. Der Geist überlegt eine Weile und sagt dann zu Bill: „Kann ich noch einmal die Landkarte sehen?”
Computer und Geschwindigkeit
Ein Maurer, der auf einem Gerüst steht, holt plötzlich mit der Kelle aus und erschlägt eine Schnecke. Er wischt sich den Schweiß von der Stirn und sagt zu seinem Kumpel: “Die hat mich schon den ganzen Tag verfolgt.”
Um Ihnen ähnliche Erfahrungen im Bereich der Computertechnologie zu ersparen, beschäftigt sich dieses Kapitel mit der Geschwindigkeit Ihres Computers.
Wenn Sie Ihren Computer schon einige Zeit in Gebrauch haben, unterliegen sie vielleicht dem gleichen Phänomen wie viele Computeranwender, die auch das Gefühl haben, dass ihr Computer immer langsamer geworden ist. „Wie kommt es, dass mein Computer immer langsamer wird?“ diese Frage habe ich schon sehr oft gestellt bekommen.
Diese berechtigte Frage ist leider nicht in einem Satz zu beantworten, da es hier eine Fülle von Möglichkeiten und tatsächlichen Gründen gibt.
Gründe warum ein Computer nach und nach langsamer wird.
Es gibt viele Gründe warum ein Computer mit der Zeit langsamer werden kann. Sie können dieses verhindern, wenn Sie meine Ratschläge befolgen.
Einer der Hauptgründe sind die Datenspeicher sprich Festplatten. Um das zu verstehen, muss man wissen wie diese Festplatten grundsätzlich arbeiten. In diesem Falle meine ich damit, wie auf ihnen Daten abgelegt werden.
Eine Festplatte (englisch hard disk drive = HDD) im engeren historischen Sinne ist ein ferromagnetisches Speichermedium, welches binäre Daten auf die Oberfläche einer rotierenden Scheibe schreibt. Dazu wird die hartmagnetische Beschichtung der rotierenden Plattenoberfläche entsprechend der aufzuzeichnenden Information magnetisiert. Das Auslesen der Information erfolgt durch Abtastung der Magnetisierung der Plattenoberfläche mittels des Lesekopfes.
Aus Sicht des Betriebssystems können Festplatten durch Partitionierung (Aufteilung) in mehrere Bereiche (Partitionen) unterteilt werden. Partitionen sind keine echten Laufwerke, sondern stellen sich dem Betriebssystem gegenüber nur als solche dar. Man kann sie sich als virtuelle Festplatten vorstellen, die durch den Festplattentreiber dem Betriebssystem gegenüber als eigenständige Laufwerke dargestellt werden.
Jede Partition wird vom Betriebssystem mit einem Dateisystem formatiert. Dabei wird der Speicher in Zylinder, Spuren, Cluster unter Blöcke eingeteilt.
Ein Datenträger ist kein statisches Gebilde, sondern es finden andauernd Lese-, Schreib- und Löschoperationen statt. Manche Operationen geben Speicherplatz wieder frei, manche benötigen neuen Speicherplatz. Dieses dauernde Freigeben und erneute Belegen von Speicherblöcken führt dazu, dass sich zum einen die unbenutzten Speicherblöcke über die Festplatte verteilen (Freispeicherfragmentierung) und zum anderen Dateien und Metadateien nicht mehr am Stück auf den Spuren der Festplatte abgespeichert sind (Dateifragmentation). Eine weitere Quelle für Fragmentierung ist das Verlängern schon bestehender Dateien.
Den kompletten Ratgeber können Sie in unserm Internetshop für 9,90 € erwerben.
Der Druckerratgeber
Ich heiße Sie herzlich willkommen, hier halten Sie einen Auszug aus unserem Computerhandbuch, „Mein Weg zum perfekten Computer und Sie können es auch!“, in den Händen.
Dieser Teil gibt Ihnen die nötige Hilfestellung beim Kauf eines neuen Druckers.
Manche Computer kosten ein Vermögen, manche den Verstand.
Mit diesem Handbuch helfe ich Ihnen, beides zu verhindern.
Viele Käufer gehen in die Kostenfalle, billiger Computer und Drucker – teure Folgekosten; „Ich bin doch nicht blöd“.
Den kompletten Ratgeber können Sie in unserm Internetshop für 9,90 € erwerben.
Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß mit diesem Teil unseres Ratgebers.
1 Druckerratgeber
1.1 Die Gelddruckmaschine – der Drucker
Nicht dass Sie hier etwas falsch verstanden haben, ich meine nicht, dass Sie mit einem Drucker Geld drucken können, sondern für manche Hersteller sind ihre produzierten Drucker wahre Gelddruckmaschinen. Das glauben Sie nicht, hier ein Beispiel.
Sie kaufen einen Tintenstrahldrucker für 75 €, ein Schnäppchen oder? Weit gefehlt! Denn Sie werden nun, wenn Sie nicht aufpassen, zum Dauerkunden bei dem Hersteller, weil Sie zum Drucken zu diesem Drucker passende Tinte benötigen. Au ha, wie „Werner“ zu sagen pflegt, das kann teuer werden. Wussten Sie das Tinte teurer ist als 100 Jahre alter Whisky.
Das glauben Sie nicht ich rechne es Ihnen vor. Sie haben den Drucker XY, ein Schnäppchen wie Sie meinten, gekauft. Es ist auch noch ein Fotodrucker, klasse oder.
1.1.1 Die Tinte, das flüssige Gold.
Sie benötigen für Ihren neuen sechsfarb Fotodrucker XY sechs verschiedene Tintenpatronen, jede zum Preis von ca. 17 €. Das ergibt eine Summe von 102 €.
Das sind mal eben 27 € mehr, als Sie für Ihren Drucker bezahlt haben.
Aber es kommt noch dicker!
In jeder der Tintenpatronen für Ihren Schnäppchendrucker befinden sich ca. 13 Gramm Tinte, das ist kein Schreibfehler, Aus technischen und anderen Gründen verbleiben, wenn die Patrone laut Druckeranzeige leer ist, noch zwischen 10 und 15% der Tinte in der Patrone.
Wenn Sie es nicht glauben, besorgen/leihen Sie sich eine Feinwaage und testen Sie es. Das macht, wenn ich das Rechnen noch beherrsche, ca. 11 Gramm Tinte, die Sie verbraucht haben, wenn die Patrone angeblich lehr ist. Das bedeutet 1 Gramm Tinte kostet Sie etwa 1,55 €.
In einer Flasche Whisky befinden sich ca. 750 Gramm, wenn man die spezifische Dichte mit Wasser gleichsetzt.
Das bedeutet, die Flasche Whisky würde Sie 1.162,50 € kosten. Können Sie sich das leisten? Wissen Sie nun, warum ich von einer Gelddruckmaschine für den Hersteller spreche?
Umgerechnet kann Sie eine A4 Bildseite, gedruckt auf Ihrem Fotodrucker und dem entsprechenden Fotopapier, bis zu 4 € kosten.
Damit Sie nicht in diese Kostenfalle gehen, lesen Sie bitte aufmerksam den folgenden Text.
Als erstes müssen Sie sich, über die Art und den Umfang Ihres Druckaufkommens im Klaren sein.
· Drucken Sie monatlich mehr als 300 Seiten?
· Benötigen Sie überwiegend farbige oder schwarzweiß Ausdrucke?
· Wenn Sie farbige Ausdrucke erstellen, enthalten diese Bilder, die in guter Qualität ausgeführt sein müssen?
· Wünschen oder benötigen Sie auch beidseitig bedruckte Seiten.
Auch die Drucker teile ich der Einfachheit halber in drei Kategorien:
1.1.2 Drucker für zu Hause:
· Für den Einsatz zu Hause heißt die Devise in der Regel: klein und preiswert. Da gilt es ab und zu ein paar Briefe in akzeptabler Qualität aufs Papier zu bringen, auch mal ein farbiges Bild. Meist werden weniger als 200 Seiten pro Monat gedruckt.
· In dieser Sparte haben sich die Farbtintenstrahldrucker inzwischen etabliert. Zudem ist der Einstiegspreis recht niedrig, ab 80 € ist man dabei und erzielt sowohl in Farbe als auch in schwarz-weiß akzeptable Ergebnisse, Geschwindigkeit sollte man hier aber nicht erwarten.
· Der Seitenpreis für einen S/W-Text Druck liegt je nach Drucker zwischen 2,3 und 4,5 Cent.
· Der Seitenpreis für einen A4 Farbdruck liegt je nach Drucker zwischen 1,4 und 1,8 Euro
· Sollten Sie aber die 200er Marke weit überschreiten, sind Sie mit einem Laserdrucker besser bedient, da hier der Seitenpreis pro Druck erheblich geringer ist und sich der etwas teurere Laserdrucker schnell rechnet.
· Einen S/W Laserdrucker erhalten Sie ab ca. 100 €.
· Der Seitenpreis für einen S/W-Text Druck liegt je nach Laserdrucker zwischen 1,0 und 1,5 Cent.
· Einen Farblaserdrucker erhalten Sie ab ca. 250 €.
· Der Seitenpreis für einen Farbdruck liegt je nach Laserdrucker zwischen 8,0 und 13 Cent.
1.1.3 Drucker fürs Büro:
· Im Büro dominieren seit langem die Laserdrucker. Das hat einen guten Grund, denn Laser bieten die so wichtige ansehnliche Schriftqualität für Korrespondenz und sind sehr wartungsarm. In punkto Druckkosten liegen sie weit unter den Tintenstrahldruckern, denn eine Tonerkartusche reicht für mehrere tausend Blatt Papier.
· Eine Ausnahme ist hier der neue revolutionäre Farbtintenstrahldrucker B-300 von Epson, er ist extrem schnell und die Seitenkosten liegen bei sensationellen 0,6 Cent für das schwarzweiße Dokument und bei 2,5 Cent für einen farbigen A4 Ausdruck. Das ist derzeit unschlagbar. Weiter Informationen zu diesem Gerät finden Sie hier.
· Einen S/W Laserdrucker, der ca. 15 Seiten pro Minute druckt, erhalten Sie ab ca. 350 €.
· Der Seitenpreis für einen S/W-Text Druck liegt je nach Laserdrucker zwischen 1,0 und 1,5 Cent.
· Einen Farblaserdrucker der ca. 15 Seiten pro Minute druckt, erhalten Sie ab ca. 1.100 €.
· Der Seitenpreis für einen Farbdruck liegt je nach Laserdrucker zwischen 8,0 und 13 Cent.
· Aber auch schnelle Tintenstrahldrucker kommen hier immer dann zum Einsatz, wenn eine sehr gute Qualität benötigt wird und die Dokumente Bilder enthalten.
· .Der Preis ist hier stark abhängig von der zu bedruckenden Papiergröße, A4 Tintenstrahldrucker dieser Kategorie gibt es ab 350 €.
· Der Seitenpreis für einen A4 S/W-Text Druck liegt je nach Drucker zwischen 2,5 und 4,5 Cent.
· Der Seitenpreis für einen A4 Farbfotodruck liegt je nach Drucker zwischen 0,9 und 2,0 Euro
1.1.4 Drucker für Power-User oder DPT-Anwender:
· Höchste Ansprüche an die Druckqualität stellen diese Anwender. Das Druckbild soll die höchst mögliche Wiedergabetreue erreichen. Dieser Komfort hat natürlich seinen Preis, diese Drucker sind teurer. Zudem ist bei umfangreichen Seiten mit vielen Bildern und Grafiken ein großer Druckerpuffer unumgänglich. 10 Megabyte und mehr sollten es für DTP-Anwender schon sein. Je nach Ausstattung und Ansprüchen, kann ein solches Gerät zwischen 1.000 und 5.000 Euro kosten.
· Meistens werden hier Thermosublimationsdrucker oder teure Tintenstrahldrucker verwendet.
· Farblaserdrucker in diesem Bereich kosten leicht 5.000 bis 8.000 €.
Das waren eine Menge Informationen zu Druckern, des halb hier noch einmal in Kurzform, für ihren Drucker zu Hause.
Wählen Sie einen Laserdrucker, wenn Sie mehr als 300 Textseiten im Monat drucken, kaufen Sie dafür einen S/W-Laserdrucker. Wenn Sie ab und an auch Fotos und farbige Seiten wünschen, ist ein zusätzlicher Tintenstrahldrucker angesagt.
Bei weniger als 200 Seiten im Monat benötigen Sie nur einen Tintenstrahldrucker.
Aber Tintenstrahldrucker ist nicht gleich Tintenstrahldrucker. Es gibt verschiedene Technologien. Auf diese hier umfassend einzugehen, würde den Rahmen dieses Ratgebers komplett sprengen. Glauben Sie mir, ich weiß genau wovon ich rede, denn ich war ca. zehn Jahre lang verantwortlich an der Entwicklung von Spezialdruckern auf Tintenstrahlbasis beteiligt.
Hier nachfolgend einige Informationen für Sie in Kurzform, die ihnen helfen sollen, zu verstehen, wo die vor und Nachteile der am Markt erhältlichen Tintenstrahldrucker sind:
1.1.5 Tintenstrahldrucker
Es gibt zwei grundsätzliche Technologien bei Tintenstrahldruckern:
· Die eine ist das so genannte „Bubble-Jet-Verfahren“, dabei erfolgt die Tropfenerzeugung durch Heizelemente in unmittelbarer Nähe der Düse, durch dieses Heizelement wird die Tinte zum Verdampfen (ca. 300 Grad) gebracht. Damit vergrößert sich plötzlich das Volumen und bewirkt den Ausstoß eines Tintentropfens aus der Düse. Danach kondensiert das Gas wieder. Wegen der dabei eintretenden Reduzierung des Volumens wird neue Tinte aus dem Vorratsbehälter angesaugt (HP, Canon, Lexmark).
· Die zweite Art ist die Tropfenerzeugung durch elektromechanische Wandler, das „Piezo-Verfahren“. Hierbei wird durch einen Spannungsimpuls an den Elektroden der Piezo-Keramik eine Verformung der Wand nahe der Düse bewirkt. Dies erzeugt einen Druckimpuls, der zum Ausstoßen eines Tropfens an der Düse führt.
Für uns bedeutet dieses grundsätzlich:
· Die Druckköpfe bei dem „Bubble-Jet-Verfahren“ unterliegen einer hohen thermischen Belastung und verschleißen schnell, deshalb tauschen Sie bei den meisten Herstellern, die diese Technologie benutzen, mit jeder Tintenpatrone auch den Druckkopf aus (z.B. bei HP- Hewlett Packard).
· Die Druckköpfe des „Piezo-Verfahren“ halten theoretisch ein ganzes Druckerleben. (z.B. Epson).
Aber es gibt Auswirkungen der beiden Technologien, die auch für den normalen User interessant und von Bedeutung sind. Das ist die Art der Tinte. Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Tintenarten für Tintenstrahldrucker.
· Wir unterscheiden Tinten mit löslichen Farbmitteln (Farbstofftinten) und Tinten mit unlöslichen Farbmitteln (Pigmentierte Tinten)
· Pigmentierte Tinten haben den Vorteil einer hohen Farbkraft, hoher Lichtechtheit, hoher Wasserfestigkeit und Chemikalienresistenz und dies ist vor allem von Bedeutung, wenn Tinte dokumentenecht sein soll und Bilder nicht verblassen sollen.
· Farbstofftinten sind leichter und billiger herzustellen und zu verarbeiten, aber sie verblassen mit der Zeit.
Aus physikalischem Grund (hohe Temperatur) kann pigmentierte Tinte nicht bei dem „Bubble-Jet-Verfahren“ verwendet werden.
Wenn Sie Farbausdrucke wollen, die nicht verblassen, ist dieses nur mit pigmentierten Tinten dauerhaft möglich, also Epson Tintenstrahldrucker.
Es gibt noch ein Argument, das für diese Technologie spricht, das sind die Tintenpreise vom Fremdlieferanten. Es gibt in der Zwischenzeit einige Tintenlieferanten, die gleichwertige Tinten zu einem sehr viel günstigeren Preis liefern, als das Original vom Druckerhersteller. Da die Original-Tintenpatronen mit verschiedenen Patenten belegt sind, kann ein Fremdhersteller nur Tintenkartuschen benutzen, die keinem Patent unterliegen. Das ist bei Kartuschen ohne integrierten Druckkopf auch gut möglich, aber bei Kartuschen mit integriertem Druckkopf (HP, teilweise Canon) nicht zu realisieren.
Wenn Sie z.B. bei einem Fremdhersteller solche Tintenpatronen angeboten bekommen, handelt es sich immer um wiederbefüllte Original Patronen. Die sind dann natürlich kaum billiger als erst befüllte vom Druckerhersteller. Als Alternative bietet sich hier an, diese Patronen selber wieder zu befüllen, was sehr preiswert ist. Zu empfehlen ist dieses aber nur wirklichen Freaks. Außerdem fehlt ihnen die Möglichkeit, die Qualität, des in der Patrone integrierten Druckkopfs, zu testen. So könnte es ihnen passieren, dass sie eine Patrone wieder befüllen und diese kurze Zeit darauf ihren Geist aufgibt.
Meine Empfehlung aus Kostengründen sind Canon oder Epson. Die Epson Technologie ist besonders dann angesagt, wenn sie pigmentierte Tinten benötigen.
Es ist nicht alles Gold was glänzt. Schon gar nicht in der PC-Welt.
Wenn Sie einen Tintenstrahldrucker in die nähere Auswahl genommen haben, erkundigen Sie sich vor dem Kauf bei verschiedenen Fremdlieferanten nach alternativen Tinten und deren Preise. Ich habe ganz gute Erfahrungen mit der Tinte der Firma Pearl gemacht, aber es gibt sicher auch andere gute Adressen.